Kunden gewinnen mit Pinterest und Instagram: So kombinierst du beide Kanäle strategisch

Pinterest und Instagram können zusammen extrem stark sein, wenn du sie nicht wie zwei getrennte Welten behandelst. Pinterest sorgt für nachhaltige Reichweite und Such-Traffic, Instagram baut Vertrauen und Beziehung auf. Die Kombination ist ideal, wenn du langfristig Kund:innen gewinnen willst, ohne täglich im Story-Druck zu hängen.

In diesem Beitrag zeige ich dir eine klare Strategie, wie du Pinterest nutzt, um Menschen in dein Instagram (oder direkt in dein Angebot) zu bringen. Du bekommst konkrete Schritte, Beispiele, typische Fehler und eine kleine Checkliste zum Umsetzen.

Kunden gewinnen mit Pinterest und Instagram: Strategie für Reichweite, Leads und Verkäufe

Das wichtigste Prinzip: Pinterest bringt neue Menschen, Instagram konvertiert

Pinterest ist eine Suchmaschine. Menschen suchen dort aktiv nach Lösungen, Ideen und Anleitungen. Instagram ist eine Beziehungsplattform. Dort entsteht Vertrauen durch Persönlichkeit, Storys, Proof und wiederholte Berührungspunkte. Wenn du beide Stärken kombinierst, entsteht ein sauberer Funnel:

  • Pinterest → Reichweite durch Suche, langfristiger Traffic
  • Instagram → Vertrauen, Einblick, Bindung
  • Lead/Angebot → Newsletter, Freebie, Produkt, Coaching

Wichtig: Pinterest sollte nicht nur „auf Instagram zeigen“, sondern idealerweise auf eine Seite, die dein Angebot unterstützt (Blogartikel, Landingpage, Freebie). Wenn du Pinterest grundsätzlich für dein Online-Business nutzen willst, lies hier weiter: Pinterest für dein Online-Business nutzen.

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Für wen funktioniert diese Strategie besonders gut?

  • Wenn du wenig Zeit hast und nicht jeden Tag posten willst
  • Wenn du ein digitales Produkt, Coaching oder Affiliate-Einnahmen aufbauen willst
  • Wenn du langfristig über Such-Traffic wachsen möchtest
  • Wenn du nicht von Instagram-Algorithmen abhängig sein willst

Schritt 1: Entscheide dich für ein klares Thema (damit Google und Pinterest dich verstehen)

Der häufigste Fehler: zu breit, zu unscharf. Du brauchst ein klares Thema, das sich in Content übersetzen lässt. Beispiel: statt „Online-Business“ lieber „digitale Produkte verkaufen“ oder „Pinterest Marketing für Blogs“.

Wenn du noch unsicher bist, welche Themen auf Pinterest besonders gut funktionieren, schau dir diese Orientierung an: Profitable Nischen für Pinterest im Online-Business.

Schritt 2: Baue deine Content-Route (Pinterest → Zielseite → Instagram)

Damit aus Reichweite Kund:innen werden, brauchst du eine Route. Zwei Varianten funktionieren in der Praxis am besten:

Variante A: Pinterest → Blogartikel/Landingpage → Instagram

Du bringst Menschen zuerst auf einen Blogartikel oder eine Landingpage, gibst dort echten Mehrwert und leitest sie dann gezielt zu Instagram weiter (oder zu deinem Freebie). Diese Route ist nachhaltig, weil Blog/Landingpage auch über Google gefunden werden können.

Variante B: Pinterest → Instagram-Profil (nur wenn dein Profil dafür optimiert ist)

Das kann funktionieren, wenn dein Profil klar positioniert ist (wer du bist, wem du hilfst, was der nächste Schritt ist) und du einen sichtbaren Einstieg hast (z. B. Freebie-Link, Newsletter oder Produkt). Ohne klare Profilstruktur verpufft Pinterest-Traffic schnell.

Wenn du digitale Produkte verkaufst, lohnt sich fast immer Variante A, weil du dort besser erklären und vorqualifizieren kannst. Passend dazu: Digitale Produkte verkaufen: 4 Verkaufsplattformen.

Schritt 3: Erstelle Pins, die auf „Jetzt“-Intent klicken lassen

Pinterest-User klicken, wenn sie eine konkrete Lösung erwarten. Deine Pin-Texte sollten deshalb nicht allgemein sein, sondern eine klare Situation + eine klare Lösung transportieren.

  • Gut: „3 Wege, wie du heute Kunden über Pinterest gewinnst“
  • Gut: „Pinterest-Strategie für wenig Zeit: 30 Minuten pro Woche“
  • Schwach: „Tipps für mehr Erfolg“

Zusatz-Tipp: Nutze pro Beitrag mehrere Pin-Varianten (Hook, Benefit, Problem-Lösung, Checkliste, Schrittfolge). So testest du schnell, welche Ansprache am besten klickt.

Schritt 4: Nutze Instagram so, dass Pinterest-Traffic nicht „verloren“ geht

Wenn jemand von Pinterest auf Instagram kommt, entscheidet er in wenigen Sekunden: folgen oder weg. Mach es leicht.

  • Profiltext: Klar sagen, wem du hilfst und welches Ergebnis möglich ist
  • Fixierter Beitrag: „Starte hier“ / „Meine besten Tipps“ / „So arbeite ich“
  • Link in Bio: Ein klarer nächster Schritt (Freebie, Warteliste, Produkt)
  • Highlights: Proof/Ergebnisse, FAQ, Angebot, Startpunkt

Schritt 5: Keywords richtig einsetzen (Pinterest + Google)

Auf Pinterest entscheiden Keywords in Profil, Boards, Pin-Titeln und Beschreibungen, ob du gefunden wirst. Auf Google ist es ähnlich: klare Keywords in Überschriften, Einleitung und Zwischenüberschriften helfen der Einordnung.

  • Pinterest: Keywords in Pin-Titel + Beschreibung + Board-Titel
  • Instagram: Keywords in Profilname + Bio + Captions (hilft auch der Instagram-Suche)
  • Blog: Eine klare Suchfrage pro Beitrag und eine direkte Antwort in den ersten Zeilen

Typische Fehler, die Reichweite und Verkäufe ausbremsen

  • Zu allgemein: kein klares Thema, keine klare Zielseite
  • Zu wenig Conversion: Pinterest schickt Traffic, aber es gibt keinen nächsten Schritt
  • Nur Instagram verlinken: ohne Profil-Optimierung und Startpunkt
  • Keine Tests: nur ein Pin pro Beitrag statt mehrere Varianten

Mini-Checkliste: In 30 Minuten umsetzbar

  1. Ein Thema festlegen: eine klare Lösung, ein klares Ergebnis
  2. Eine Zielseite bestimmen: Blogartikel oder Landingpage
  3. 3 Pin-Designs erstellen: Problem-Lösung, Checkliste, schnelle Schritte
  4. Instagram-Startpunkt setzen: fixierter Beitrag + klarer Link
  5. Tracking: in Pinterest Analytics prüfen, welcher Pin klickt

Wenn du das systematisch lernen willst: Pinterest Mastery

Wenn du Pinterest nicht „nebenbei“ machen willst, sondern als planbaren Traffic-Kanal nutzen möchtest, dann ist meine Pinterest Mastery der schnellste Weg. Du lernst Schritt für Schritt, wie du dein Pinterest-Unternehmenskonto professionell einrichtest, Pins erstellst, die klicken, und deine Zahlen so auswertest, dass du gezielt optimierst.

Hier geht’s zur Pinterest Mastery

Pinterest Mastery: Pinterest Strategie lernen und Kunden gewinnen

FAQ: Kunden gewinnen mit Pinterest und Instagram

Kann Pinterest wirklich neue Kund:innen bringen?

Ja, weil Pinterest über die Suche funktioniert. Menschen suchen dort aktiv nach Lösungen. Wenn du passende Inhalte hast und eine klare Zielseite, kann daraus kontinuierlich Traffic und damit auch Umsatz entstehen.

Soll ich von Pinterest direkt auf Instagram verlinken?

Das kann funktionieren, aber besser ist oft: Pinterest → Blogartikel/Landingpage → Instagram oder Freebie. So qualifizierst du vor und verlierst weniger Besucher.

Wie oft muss ich posten, damit die Kombination funktioniert?

Du brauchst keinen täglichen Output. Wichtig ist eine klare Struktur und wiederholbares Pin-System. Lieber regelmäßig (z. B. wöchentlich) als sporadisch.

Welche Inhalte eignen sich besonders gut für Pinterest?

Anleitungen, Schrittfolgen, Checklisten, Vorher-Nachher, „für wenig Zeit“, „schnell“, „einfach“, konkrete Ergebnisse. Pinterest liebt klare Lösungen.

Wenn du zusätzlich ein langfristiges System willst (Blog + Monetarisierung), passt dieser Beitrag gut als nächster Schritt: So verdienst du mit deinem Blog Geld: 5 Wege der Monetarisierung.

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